PR im Wandel

PR im Wandel

PR im Wandel. Medienarbeit in Echtzeit  //  Wahrnehmung, Akzeptanz und Ansehen von Organisationen und Personen werden immer mehr vom Massenmedium Internet beeinflusst. Ob Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft: jeder Bereich ist davon betroffen. In Blogs, Foren und auf Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter und Google+ tauschen sich heute Kunden und Mitarbeiter, Bewerber und Wettbewerber, Anhänger und Kritiker, Prominente und Privatpersonen aus.

Dieser Blog soll Antworten darauf geben, warum und wie sich der Wandel in der Medienarbeit vollzieht, weshalb herkömmliche Maßnahmen sehr oft nicht mehr ausreichen und welche neuen Strategien im Management von Kommunikation erfolgreich sind.

Gestartet wurde der Blog 2010 anlässlich des gleichnamigen Seminars von Thomas Mavridis an der Universität Bamberg. Auch Gastautorinnen und -autoren aus Wissenschaft und Praxis schreiben hier mittlerweile. Seit Mai 2012 findet auch das Seminar wieder statt.

Hashtag: #PRimWandel

May 10 / 8:50am

Social Media Trendmonitor: Zwischen Hype und Hoffnung

Die gute Nachricht vorne weg: Social Media ist in Redaktionen und Unternehmen angekommen. Fast jeder zweite Journalist (44 Prozent) empfindet Social Media als "wertvolles Arbeitswerkzeug". Dies ergab der Social Media Trendmonitor 2011 "Zwischen Hype und Hoffnung: Die Nutzung sozialer Netzwerke in Journalismus und PR". 5.120 Fach- und Führungskräfte aus PR-Agenturen, Pressestellen und Redaktionen haben sich an der Untersuchung beteiligt.

Vor allem in Online-Redaktionen (61 Prozent), Nachrichtenagenturen (52 Prozent) und Rundfunksendern (50 Prozent) ist man überdurchschnittlich aufgeschlossen gegenüber Informationen aus dem Web 2.0. In Pressestellen und PR-Agenturen setzt mehr als die Hälfte aller befragten PR-Profis Social Media inzwischen im Arbeitsalltag ein (Pressestellen: 54 Prozent; PR-Agenturen: 62 Prozent).

Aber: Journalisten und PR-Fachleute haben noch immer Nachholbedarf in Sachen Social Media. Nur jede dritte Redaktion (33 Prozent) und jede vierte Pressestelle (28 Prozent) hält sich laut Studie für den Umgang mit Social Media auch "gut" bis "sehr gut" gerüstet. Hier sehen vor allem Online- Redaktionen (43 Prozent) und Nachrichtenagenturen (33 Prozent) optimistisch in die Zukunft. Weniger selbstbewusst zeigen sich dagegen Zeitschriften- und Tageszeitungsredaktionen. Nur jede fünfte unter ihnen (jeweils 21 Prozent) fühlt sich gut gewappnet im Umgang mit dem Web 2.0. In den Unternehmen attestieren vor allem Sprecher aus Handel (30 Prozent) und Dienstleistung (28 Prozent) ihren Firmen "gutes" oder sogar "sehr gutes" Rüstzeug für Social Media. Starken Nachholbedarf haben laut Studie noch immer Verwaltungen und Verbände (18 Prozent).

Hier die komprimierte Zusammenfassung der Trendmonitor-Ergebnisse als Video: